Walter Rüth

*1943
lebt in Düsseldorf
Walter Rüth: Tête-à-Tête   Tête-à-Tête

grab_art 14 (2016)
Walter Rüth: La Mascarade   La Mascarade

grab_art 13 (2014)
Walter Rüth: Tango Morisco   Tango Morisco

grab_art 12 (2013)
Walter Rüth: 13 x 13   13 x 13

grab_art 11 (2012)
Walter Rüth: Planetarische Sehnsucht   Planetarische Sehnsucht

grab_art 10 (2012)
Walter Rüth: Simply Cuts   Simply Cuts

grab_art 9 (2011)
Walter Rüth: Hylegramme   Hylegramme

grab_art 8 (2011)
Walter Rüth: Traumatologie   Traumatologie

grab_art 7 (2010)
Walter Rüth: Mikado   Mikado

grab_art 6 (2009)
  Herbe Arien

grab_art 5 (2009)
  Zum letzten Mal Physik

Kandinskys Frucht. 16 Bilder
grab_art 4 (2009)
  Chapeau, Monsieur P.M.

14 Bilder mit Texten von Paul Mersmann
grab_art 3 (2008)
  Die anmutigen Verwerfungen der Erdkruste

wir sahen, woher es kam
wir folgten, wohin es ging
wir nahmen, wovon es gab

8 Bilder
grab_art 2 (2008)
  GRAB_ART 1 - 3

›Grab_art‹ nennen wir das Ergreifen dessen, was auf jede erdenkliche Weise das Wirkliche heißt und gerade darum nur ergriffen werden kann, so wie es selbst an einem Morgen ergreift, den man im Gedächtnis behalten wird. So jedenfalls stellt sich dieser Morgen dar und ist verschwunden, sobald der Mittag naht, der andere Genüsse und Seltsamkeiten bereithält.

24 Bilder
grab_art 1 (2007)

 

»Seine Aufnahmen sind von vehementer Präzision. Es reizt mich, für seine Bilder Worte zu finden, die ebenso scharf, randlos das Gegebene präsentieren. Das Gegebene? Das Gegebene. Das in den Weg Geworfene. Aber er ist auch ein Spieler. Seine Objekte blinken wie Murmeln in einem geheimnisvollen Spiel.«

Ulrich Schödlbauer

›Grab_art‹ nennen wir das Ergreifen dessen, was auf jede erdenkliche Weise das Wirkliche heißt und gerade darum nur ergriffen werden kann, so wie es selbst an einem Morgen ergreift, den man im Gedächtnis behalten wird. So jedenfalls stellt sich dieser Morgen dar und ist verschwunden, sobald der Mittag naht, der andere Genüsse und Seltsamkeiten bereithält. Das Ergriffenwerden und das Ergreifen hängen miteinander zusammen, aber sie gehen nicht auseinander hervor. Erst der Entschluss ist es, der den Auslöser der Kamera betätigt oder die Gelegenheit ergreift. Diesen Entschluss zum Ausgangspunkt einer langen Geduld zu machen, das wäre wohl die Kunst des Wirklichen, die es nicht gibt, jedenfalls nicht so, wie sie sich der eine oder andere vorstellt.