Von Henri Gaudichon - Henri Gaudichon, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57739970

Rezensionen 2019

Hugo Fischer: Lenin: der Machiavell des Ostens. Erstausgabe hrsg. von Steffen Dietzsch und Manfred Lauermann, Berlin (Matthes & Seitz), o.J. (2017), 327 Seiten

 

Der Name Hugo Fischer (1897-1975) ist außer Kennern von Biografie und Werk der Brüder Ernst und Friedrich Georg Jünger heute kaum jemandem bekannt. Ihn mit der Herausgabe des Buches in Erinnerung zu bringen, ist das Bestreben der Philosophen Steffen Dietzsch und Manfred Lauermann.

Die von ihnen besorgte vorliegende Erstausgabe hat eine verschlungene Genese hinter sich. Das Lenin-Buch sollte im Frühjahr 1933 bei der Hanseatischen Verlagsanstalt Hamburg erscheinen. Einige Sätze verweisen darauf, dass Fischer noch zu Beginn des Jahres einige Textpassagen eingefügt hat.

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Heinz Theisen: Der Westen und die neue Weltordnung, Stuttgart (Kohlhammer) 2017

Der Autor legt mit seinem neuesten Werk eine brillante Analyse der sich abzeichnenden Veränderungen der Weltordnung vor und zeigt Ansätze auf, die aus der daraus resultierenden, teilweise selbstverschuldeten, Krise des Westens führen könnten. Nach dem Ende des Kalten Krieges erschienen die westlichen Demokratien als Sieger eines Wettbewerbs der Systeme. Der »Westen« ist mittlerweile nur noch – wie wir wissen – ein wichtiger politischer Player neben vielen anderen Akteuren, die auch noch in Ihrer Interessenlage recht unterschiedlich aufgestellt sind und eine unübersichtliche Lage erzeugen. Hier setzt der Autor an: Während der Westen zunehmend durch politische »Überdehnungen« an Einfluss verliere...

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