Ulrich Schödlbauer

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Wes Geistes Kind –
Ich habe begriffen (noch Fragen?):
gut tut es, begriffen zu haben,
es erweitert den Horizont
es lässt die Erde beben
es lässt den Anteil verschwimmen,
das Dein und Mein, das nichts hermacht,
es sei denn… –
Es sei was?
Ein Fünkchen, die Metaphern sind frei, ein winziges Fünkchen
verändert die Nacht,
nicht zur Kenntlichkeit, nein,
nicht zur Menschlichkeit, nein,
und doch, etwas strömt durch sie hindurch
nenne es Energie, nenne es Seele
nenne es … Kassiopeia,
das große Weh
 
Es hat aber sein Beleidigendes,
so zurückgeschleudert zu werden
weit über die Anfänge hinaus in ein Dunkel,
das, kaum geahnt,
sarkasmentauglich,
die Motten anzog
Unholde
samtfarben
steifgeflügelt
Schutzmarke Immergleich –
in woken Köpfchen
gravitätisches Denkzeug,
als sei Licht und Wärme ein Weltverbrechen
sühnbar
durch Einfalt
 
No hell no fun
die Unvollendete unvollendet
Und ewig singen die Wälder
denn mehrheitsfähig ist nichts –
das Gute im Menschen, nicht aufzuhalten
der Drang nach außen. Unstoppable.
Kleiner Bluterguss zeigt die Stelle.
Kommt mir nicht mit falschen Verdächten
das war alles abgesprochen
im Schwarm leben
im Schwarm denken
im Schwarm sterben
wir wollten die Welt nicht verändern
wir wollten sie wohnbarer
nun holt uns
die größte Angst.

 

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